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Trendthema Wasserstoff - erste Forschungsergebnisse

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Wasserstoff als Energieträger wird immer mehr zum Trendthema und ist ein wichtier Baustein der Energiewende. Die Forschung auf diesem Gebiet hat in den letzten Jahren deutlich zugenommen. Erst kürzlich hat die deutsche Bundesregierung die Nationale Wasserstoffstrategie bekannt gegeben. Damit hat sich die Bedeutung und öffentliche Wahrnehmung dieses Zukunftsthemas nochmals verstärkt.

MITNETZ GAS forscht bei Wasserstoffprojekt HYPOS:H2-Netz

Für MITNETZ GAS steht die Zukunftstechnologie Wasserstoff schon seit einigen Jahren fest auf der Agenda. Bereits seit 2013 beschäftigt sich der Verein HYPOS (Hydrogen Power Storage & Solutions) East Germany e. V. mit dem Aufbau einer Modellregion für grünen Wasserstoff im mittel- und ostdeutschen Raum. MITNETZ GAS ist eines der über 100 Unternehmen und Institutionen, die hier ihre Expertise aus Praxis und Forschung bündeln.

Derzeit enagiert sich MITNETZ GAS im Projekt „HYPOS:H2-Netz“, welches noch bis Ende 2021 läuft.  Im Mai 2019 weihte MITNETZ GAS in Rahmen des Projekt das "Wasserstoff-Dorf" im Chemiepark Bitterfeld-Wolfen ein. Gemeinsam mit seinen Partnern zeigt der Verteilnetzbetreiber dabei, was auf dem Gebiet der Wasserstoffverteilung machbar ist. Ziel ist, in einem realen Versuchsfeld Energieträger und Infrastruktur technisch, wirtschaftlich und ökologisch zu bewerten.

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Erste Ergebnisse beim Wasserstoffprojekt liegen vor

Der Betrieb der Testinfrastruktur läuft dabei planmäßig und liefert wichtige Erkenntnisse bei der Verwendung und Verteilung von Wasserstoff im Netz. Nach rund einem Jahr Betriebserfahrung legt der Verteilnetzbetreiber nun erste Ergebnisse vor.

Da das Projekt der Forschung dient auch dem Sammeln von Erfahrungen, inspiziert MITNETZ GAS die Anlagen häufiger als gewöhnliche Erdgasanlagen. Unabhängig davon gibt es aber keinen erhöhten Aufwand bei Wasserstoffanlagen im Vergleich zu Erdgasinfrastrukturen.

Der Betrieb der Gasdruckregel- und Messanlage (GDRMA) inklusive einer Wartung Anfang Mai 2020 zeigt, dass die Anlage den Betriebsanforderungen für Wasserstoff gewachsen ist. Auch die Funktionsweise der verbauten Komponenten ist weiterhin gegeben.

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MITNETZ GAS wies mit einer Störfallsimulation nach, dass die sicherheitstechnischen Einrichtungen reibungslos funktionieren. Während der Simulation kam auch eine eigens für den Netzbetrieb entworfene Wasserstofffackel zum Einsatz. Diese sorgt für die sichere Verbrennung von Wasserstoff.

Die Riechbarmachung des eigentlich geruchlosen Gases Wasserstoff stellt einen weiteren Forschungsschwerpunkt dar. Insgesamt werden vier Odoriermittel getestet. Die hochdichten Kunststoffrohrleitungen im Verteilnetz und in der Inneninstallation haben den Einsatzbedingungen nach einem Jahr Betriebszeit störungsfrei standgehalten und weisen keine sicherheitsrelevanten Verluste auf.

Weitere Details können der aktuellen Pressemitteilung entnommen werden.


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Weitere Informationen

> Pressemitteilung
> Informationsseite des BMBF zur Nationale Wasserstoffstrategie
> Projektseite HYPOS East Germany